Die Frage „Was kostet eine Webseite?“ ist ungefähr so präzise wie „Was kostet ein Auto?“. Die Spanne reicht vom kostenlosen Baukasten bis zur fünfstelligen Agentur-Rechnung. Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern was am Ende wirklich auf der Rechnung steht — und was du dafür bekommst.
Aus welchen Posten besteht der Preis?
Eine Webseite ist kein einmaliger Kauf, sondern eine Mischung aus einmaligen und laufenden Kosten. Wer nur auf den Erstellungspreis schaut, übersieht oft die Hälfte. Diese vier Posten solltest du immer getrennt betrachten:
- Erstellung — das Design und der Aufbau der Seite (einmalig).
- Hosting — der laufende Betrieb auf einem Server (monatlich oder jährlich).
- Domain — deine Internetadresse, z. B. dein-betrieb.de (jährlich).
- Pflege & Änderungen — Texte aktualisieren, Inhalte ergänzen, technische Updates.
Der größte Unterschied zwischen den Anbietern liegt selten beim Hosting, sondern bei Erstellung und Pflege — also bei der Arbeitszeit von Menschen.
Die typischen Wege — und ihre echten Kosten
Der Baukasten zum Selbermachen
Baukasten-Anbieter werben mit „ab 0 €“. In der Praxis zahlst du für eine werbefreie Seite mit eigener Domain und ein paar Profi-Funktionen schnell 10 bis 30 € im Monat — also 120 bis 360 € im Jahr, dauerhaft. Dazu kommt deine eigene Zeit: Du baust, textest und gestaltest alles selbst. Für viele Selbstständige ist genau das der teuerste Posten.
Die Agentur
Eine individuelle Agentur-Webseite beginnt für kleine Unternehmen meist bei 2.000 bis 5.000 € und kann nach oben offen sein. Dafür bekommst du ein maßgeschneidertes Design und persönliche Betreuung — aber auch lange Vorlaufzeiten und oft kostenpflichtige Änderungspakete. Für eine einfache Präsenz-Webseite ist das häufig überdimensioniert.
Der WordPress-Weg
WordPress selbst ist kostenlos, doch Theme, Plugins, Hosting und vor allem die laufende Wartung summieren sich. Sicherheitsupdates sind hier kein „nice to have“: Eine vernachlässigte WordPress-Seite wird schnell zum Sicherheitsrisiko. Den Wartungsaufwand übernimmt entweder ein Dienstleister (monatliche Gebühr) — oder du selbst.
Was eine faire Lösung für kleine Unternehmen ausmacht
Für die meisten kleinen Unternehmen, Selbstständigen und Vereine braucht es weder einen fünfstelligen Etat noch wochenlange Bastelei. Sinnvoll ist eine Lösung mit transparentem Festpreis, planbaren laufenden Kosten und ohne Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter.
Genau dafür ist Pageship gemacht: Die Erstellung kostet einmalig 100 €, der laufende Betrieb 5 € im Monat — inklusive Hosting, SSL und DSGVO-konformem Betrieb (Preise netto, zzgl. MwSt.). Eine .de-Domain ist zum Launch bereits enthalten. Und weil du den statischen Code jederzeit exportieren kannst, bist du nie an uns gebunden.
Fazit: Auf die Gesamtrechnung schauen
Eine professionelle Webseite muss nicht teuer sein — aber „kostenlos“ ist sie selten wirklich. Rechne immer Erstellung, Hosting, Domain und Pflege über drei Jahre zusammen und vergleiche dann. Häufig schneidet eine schlanke, statische Lösung mit Festpreis am besten ab. Warum das technisch so ist, erklärt unser Beitrag über statische Webseiten.

Geschrieben von
Alrik Zachert
Gründer & Geschäftsführer
Alrik Zachert ist Gründer und Geschäftsführer von Pageship. Mit Pageship baut er DSGVO-konforme, statische Webseiten für kleine Unternehmen — und beschäftigt sich täglich mit Datenschutz, Performance und der Technik dahinter.
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